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Halalbuffet und die Frage der Identität

  • metuw7
  • 23. März
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 11. Apr.

Halalbuffet


Die Junge Freiheit postet einen Protest gegen die Verschwendung von Steuergeld. Eine junge Dame mit spitzer Zunge und Gretelzöpfchen kritisiert auf Instagram, dass im Parlament das Fastenbrechen mit unseren Steuergeldern gefeiert wird. Halalbuffet im Reichstag? Dafür bekommt die Junge Freiheit ordentlich Gegenwind. Denn so öffnet man Tür und Tor für die schleichende Islamisierung der deutschen Lande.


Das junge freie Abendland


Fragen wir mal andersherum: Wo setzen sich die Fürsprecher der nationalen Identität für das christliche Abendland ein? Nirgends, natürlich. Um das Christliche im Abendland geht es den Jungen Freien genauso wenig wie Wladimir Putin um Freundschaft unter den Völkern. Diese Gleichgültigkeit ist beunruhigend.


Das übliche Geschnatter


Nun könnte man meinen, was soll die Aufregung? Man weiß doch, woher es kommt. Richtig, das rechtsnationale Geschnatter und das übliche Grünenbashing sind abgeschmackt. Das Tückische an der Farce ist allerdings, dass sich die Junge Freiheit die Freiheit nimmt, das Christentum auszuspielen. Dessen Werte kennt sie weder, noch teilt sie sie. Und ich frage mich: Verachtet sie diese Werte vielleicht sogar? Lass nur mal den Papst mit Cem Özdemir ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte essen, dann bläst der katholischen Kirche eine steife jungfreiheitliche Brise entgegen.


Besser als nichts


Den 3144 Kommentatoren ist dieser Aspekt mehrheitlich kein Dorn im Auge. Im Gegenteil, man hört schon den Muezzin vom Minarett rufen. Reine Empörung. Indes gibt es einen Lichtblick: Achilleszitate777 nutzt die Gunst der Stunde evangelistisch und ruft ins allgemeine weltanschauliche Aufbrausen: Back to Jesus Christ + Friedenstaubenicon. Besser als nichts!




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